#8 Sneaker-Business – Was man von Yeezy, Nike & Virgil Abloh lernen kann

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Sneaker sind ein Wahnsinnsgeschäft. Nike-Gründer Phil Knight gehört zu den reichsten Menschen der Welt. Dabei waren andere viel früher auf dem Markt. Allen voran die deutschen Unternehmen Adidas und Puma. Wie Gründer Phil Knight es trotzdem schaffte, erzählt er in seiner Start-up-Biografie „Shoe Dog“.

Wie hat die Branche es geschafft, einen Sportartikel zu einer Lifestyle-Ikone zu entwicklen? Was du für dein Marketing daraus lernen kannst:

Biete ein Produkt an, mit dem Menschen ihre Individualität ausdrücken können. Lerne von Nike, wie man auf innovative Ideen kommt. Unterschätze nicht die Bedeutung von Strategie und Taktik. Mach dich, dein Produkt, deine Skills rar – damit Kunden bei dir Schlange stehen, wie Phillip vor dem Afew-Store. Und vergiss nie: Überzeugend wird dein Marketing erst, wenn du selbst überzeugt bist.

Entscheidend waren Kollaborationen mit Sportlern wie Michael Jordan und Musikern wie Kanye West. Jordan machte durch sein Image und seine Erfolge aus Nikes das größte Objekt der Begierde für eine ganze Generation von Jugendlichen. Kanye West und Adidas brachten mit der Yeezy-Linie Sneaker in den High-Fashion Bereich.

Neben der Idee, Prominenten eine eigene Produktlinie zu geben, können Marketingtechniken wie Drops und Collaborations auch andere Branchen inspirieren. Sneakermarken arbeiten heute mit Fashion Brands und Designern wie Supreme und Virgil Abloh, aber auch mit Ben & Jerry’s, AriZona Iced Tea und den Berliner Verkehrsbetrieben. Ganz so, wie Rapper gemeinsam Songs aufnehmen oder Influencer Cross-Promotion nutzen. Zum Erfolg werden solche Kooperationen, wenn die Partner ihre Gemeinsamkeiten deutlich machen und durch Synergie etwas spannendes Neues passiert.

Lrnings:

  1. Mach dich und deine Skills rar – gerade dann wenn der Bedarf am höchsten ist! Je mehr du dich anbiederst, desto weniger interessant wirkt dein Angebot.
  2. Eine Kollaboartion alleine ist noch keine Idee. Positiver Imagetransfer kann nur stattfinden, wenn es einen gemeinsamen Kern und natürliche Schnittstellen gibt.
  3. Schaffe Produkte und Angebote, die das Individualitätsbedürfniss der Menschen befriedigen und ihnen das Gefühl gibt etwas besonderes zu sein.
  4. Innovation bedeutet, vorhandene Dinge originell zu verknüpfen. Finde etwas, das funktioniert. Versteh, warum es funktioniert und wende es auf deinen Bereich an.
  5. „Business ist Krieg ohne Kugeln“ (Phil Knight). Unterschätze nicht die Beudeutung von Startegie und Taktik.
  6. Überzeugend ist es, wenn du selbst überzeugt bist

Quellen:

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